ÖSTERREICH-INFO

SANKT PöLTEN


Bundesland:
Niederösterreich

Einwohner: 50026

PLZ: 3100

Vorwahl: 02742

Seehöhe: 267m

Internet: Homepage

Sankt Pölten



Die größte Stadt und seit 1986 Hauptstadt von Niederösterreich, ist mit seinem 1159 von Bischof Konrad von Passau verliehenen Stadtrecht die älteste Stadt Österreichs. Sie liegt inmitten einer reizenden Landschaft zwischen Donau und Alpenvorland.

Den Liebreiz der historischen Altstadt und die Barock- und Jugendstil-Kulturdenkmäler, die großteils auf Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast sowie Josef Olbrich und Hubert Gessner zurückgehen, entdeckt man am besten bei einem Spaziergang.

Man begegnet auf Schritt und Tritt ehrwürdigen Zeugen der noch in der Römerzeit wurzelnden Vergangenheit. Ein „Walkmanführer“ begleitet Sie auf Wunsch bei Ihrer Entdeckungsreise durch die Zeit des Barock und Jugendstils.

Franziskanerkloster und -kirche: 1757 durch den Wiener Baumeister Johann Pauli als Karmeliterkloster erbaut. Die qualitätsvollen Fassadenplastiken des hl. Joseph, der hl. Teresa und des Propheten Elias stammen von der Hand eines unbekannten Künstlers. Der heutige Turm der Kirche wurde erst 1896 nach dem Vorbild der Wiener Stiftskirche geschaffen.

Das ehemalige Karmelitinnenkloster wurde 1707 durch die Fürstin Maria Antonia Montecuccoli gestiftet. Die Planung geht auf den Klosterarchitekten Martin Witwer zurück und wurde von Jakob Prandtauer ausgeführt.

Der Rathausplatz war, wie Ausgrabungen zeigen, schon zur Römerzeit besiedelt. Von Anfang an fanden hier zwei Jahrmärkte sowie der Wochenmarkt statt. Wenige Meter von der heutigen Dreifaltigkeitssäule entfernt befand sich in der frühen Neuzeit der Pranger, im südöstlichen Teil des Platzes stand ein von Jakob Prandtauer zu Beginn des 18. Jahrhunderts barockisierter Brunnen.

An der Südfront des Platzes steht das Sankt Pöltner Rathaus mit einer auf Joseph Munggenast, den barocken Stiftsbaumeister und Neffen Prandtauers, zurückgehenden Fassade aus dem Jahr 1727. Ein besonderes Schmuckstück des Rathauses ist das barocke Bürgermeisterzimmer (Besichtigung nur gelegentlich möglich) mit der Kaiserstuckdecke aus dem Jahre 1722, deren figuraler Schmuck von der Hand Joseph Pabels und Peter Widerins stammt.

Eines der bekanntesten Bürgerhäuser am Rathausplatz ist wohl das „Schubert-Haus“. Der berühmte Liederfürst Franz Schubert war 1821 als Gast des Bischofs Johann Nepomuk von Dankesreither in Sankt Pölten. Ein Schubert-Relief befindet sich über dem Fenster der Portalachse.

Das Stadttheater wurde 1820 von Josef Schwerdfeger erbaut. 1893 wurde die Funktion des durch Eugen Sehnal umgebauten und neu fassadierten Gebäudes eindeutig als Theaterhaus festgelegt. Die bekanntesten Schauspieler, die hier ihre Karriere begonnen haben, sind Raoul Aslan, Albin Skoda, Fred Hennings, Peter Minich und Gerhard Klingenberger.

Das Museum im Hof setzt sich unter dem Titel „Empor aus dumpfen Träumen“ mit der Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im Sankt Pöltner Raum auseinander, bei dessen Präsentation man neben bewährten Ausstellungsmedien vor allem auch auf moderne technische Darstellungs- und Dokumentationsmöglichkeiten größtes Augenmerk legt.

Wie am Rathausplatz wurden auch am Domplatz bei Ausgrabungen Reste der Römersiedlung entdeckt. So traten bei Kanalisierungsarbeiten zu Beginn unseres Jahrhunderts römische Warmluft-Fußbodenheizungen, sogenannte Hypokausten, römische Mauern und ein bereits in der Römerzeit regulierter Bach zu Tage. Die Nord- und Ostseite des Domplatzes nehmen der Sankt Pöltner Dom und das Bistumsgebäude ein. Bis zum Jahre 1785 war dieses ein Augustiner Chorherrenstift, das unter Joseph II. aufgelassen wurde, da man das Gebäude als Sitz für den neuen Bischof von Sankt Pölten benötigte, dem als Diözesangebiet fortan das westliche Niederösterreich unterstand.

Doch nicht nur die Kunstschätze, sondern auch pulsierendes Leben in den alten Gassen und Plätzen machen Sankt Pölten liebens- und lebenswert. Genießen Sie dieses Ambiente - vielleicht bei einer Schale Kaffee oder bei einem Glas Most, dem typischen Getränk der Region - und erleben Sie hautnah gelebte Geschichte!

Groß und vielfältig ist die Palette der kulturellen Veranstaltungen. So seien nur die Sankt Pöltner Festwochen (Mai), das internationale Barockfestival (September), Musica Sacra (September), die großen künstlerischen und historischen Ausstellungen, die Platz- und Schloßkonzerte oder die Aufführungen des Stadttheaters und der Bühne im Hof genannt.

An das Nö. Landhausviertel grenzt ein eigener Kulturbezirk mit Festspielhaus, Landesarchiv, Landesbibliothek sowie einer Ausstellungshalle von Prof. Hollein. Sehenswert ist hier vor allem der mit einer Aussichtsplattform versehene, 60m hohe, Klangturm.

Die Stadt des Barockarchitekten Jakob Prandtauer hat bei Kennern einen hervorragenden Ruf als Einkaufsstadt. Ein Veranstaltungszentrum mit Messeareal und Freizeitgelände setzt beachtliche Impulse.

Die Gastronomie hat vielfältige Gesichter und im Beherbergungsbereich sei nur auf das Vierstern-Hotel Metropol mit 200 Betten im Zentrum verwiesen. Beliebt sind die urwüchsigen Heurigenlokale in unmittelbarer Umgebung.

Auch die Freunde des Aktivurlaubes finden in Sankt Pölten attraktive Möglichkeiten: Badesee mit Möglichkeiten zum FKK, Frei- und Hallenbad mit geheiztem Bassinbad. Freunde des Surfsportes können mit einem geliehenen Brett ihrem Vergnügen frönen. Auch Wildwassersport oder der Besuch eines Fitneßcenters ist möglich. Sauna und Solarium befinden sich im Hallenbad. 24 Tennisfreiplätze und 8 Hallenplätze, Minigolf, autom. Kegelbahnen, Asphaltbahnen, öffentl. Sportplatz, sowie Squash und Badminton. Reitställe, ein Golfplatz mit 18 Löchern, Wander- und Radwege, Eissporthalle und ein großes Gesundheitszentrum von Prof. Willi Dungl. Bekannt als Sportstadt ist Sankt Pölten auch durch das große ATP-Tennisturnier. Im Winter wird eine Langlaufloipe von 3,5km Länge gespurt. Hobbyschützen haben die Gelegenheit zum Zimmergewehr- und Luftpistolenschießen.

Die NÖ. Landeshauptstadt ist aber nicht nur die Kulturstadt des Donaulandes, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge. In unmittelbarer Umgebung finden sich die Stifte Melk, Göttweig, Lilienfeld, Herzogenburg und der Wallfahrtsort Mariazell. Die Bundeshauptstadt Wien ist nur 66km entfernt.

Sankt Pölten ist über die Westautobahn (A1) sowohl für Busreisende als auch für den Individualgast schnell und bequem erreichbar. Gute Verbindungen gibt es auch mit der Bahn.



Infrastruktur vor Ort:

ÖBB-Station, Krankenhaus, Arzt, Arzt mit Hausapotheke, Zahnarzt, markierte Wander-/Rundwanderwege, Rundwanderwege, Fitneßparcours, Reitsportmöglichkeit, Reitschule, Reithalle, Ausrittmöglichkeit, Kutschenfahrten, Angelmöglichkeit, Fliegenfischen, Raub- und Friedfischen, Lehrpfad, Wildgehege, Camping, Kunstgesch. Objekt/sehensw. Bauwerke, Langlaufloipen, Ausrüstungsverleih, Eisstockschießen, Eislaufplatz, Eishalle, Tennisplätze, Hallentennisplätze, Mini- oder Kleingolf, Kegelbahnen, Asphaltbahnen, Öffentl. Sportplatz, Freibad, Einrichtungen, Möglichkeiten zu FKK, Surfen, Surfboardverleih, Wildwassersport, Hallenbad, Sauna / Solarium, Fitneßcenter, Golf, Hobbykurse, Schießsport, Radwanderwege, Radwandergebiet, Radverleih, Buschenschank, Abhofverkauf landw. Produkte, Biologischer Anbau, Besonderheiten im Gemeindegebiet, Textierungsschwerpunkt,