Karpaten: Wo der Bär los ist

Rumänien hat den Reiz der pelzigen Riesen für den Tourismus entdeckt. „Schauen statt schießen“ lautet die Devise. Dem Staat bringt das weniger Devisen als die traditionelle Bärenjagd, dafür schlagen die Herzen der Tierfreunde umso höher.



Die tote Kuh darf hier nicht mehr hängen. „Denn Aas widerspricht den Hygienevorschriften der Europäischen Union“, erklärt uns der Revierförster und zeigt auf das rund vier Meter hohe Eisengestänge am Rande der Lichtung. Früher haben die Waldarbeiter den Bären hier ein Mahl aus einem gehäuteten Rind oder einem toten Schaf angerichtet.

Zum Dessert bevorzugen die Braunbären Schokolade, gerne mit ein paar Maiskörnern und getrocknetem Obst, vorzugsweise Pflaumen. Fünfzehn Kilo füllt Förs-ter Andrei Ciocan in den großen Trog auf der Wiese. Wenn sie keine Menschen hören oder riechen, kommen die Bären fast jeden Abend zum Dinner auf die Lichtung. Aus Gewohnheit. Seit Jahren servieren ihnen die Angestellten der staatlichen rumänischen Forstverwaltung Romsilva regelmäßig die köstlichen Leckereien aus dem großen Sack.

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