Im Kibbutz sind noch Zimmer frei

Sie waren die Vorreiter beim Aufbau des Landes und spielten eine tragende Rolle in Israel. Angesichts stark rückläufiger Mitgliederzahlen suchen die Kibbutzim nach neuen Strategien, um ihr Überleben zu sichern. Ihre Hoffnung sind die Touristen.



Die letzten Inseln im reißenden Strom der Globalisierung ziehen die Menschen an, lassen sie nicht mehr los. „Ich möchte zurück zu den schönsten Tagen meines Lebens, die Barfuß-Tage von Benyamina, als alles langsam floss, die Sonne sich noch Zeit ließ, die Leute einander freundlich grüßten und ein Freund ein Freund war“, singt der 2005 verstorbene Dichter und Liedermacher Ehud Manor. Am Schluss fragt er: „Was ist aus dem Kind geworden, das plötzlich aufstand und verschwunden ist?“

„Kein Israeli, der das Land liebt, kann das Lied ohne Tränen hören. Auch ich nicht“, sagt die aus dem Rheinland stammende Silja, die vor 20 Jahren als Studentin ein Semester im Kibbutz Dalija bei Haifa verbrachte und blieb. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den vier Kindern in einem liebevoll restaurierten Reihenhaus mit Blick über die Hügel des Carmel-Gebirges. „Ich habe mich damals in das ganze Paket verliebt“, schwärmt sie. „In meinen Mann, den Kibbutz und das Land.“

Neugierig auf die komplette Reportage von Robert B. Fishman? Dann bestellen Sie jetzt die aktuelle Ausgabe des Magazins eurocity (5/07) oder am besten gleich ein Jahresabo um nur 7,99 Euro bei unserem Leserservice (Tel. 01/74095-466 oder per Fax 01/74095-477).

Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

Österreichs Hauptstädte im Detail.
Detailinformationen der österreichischen Hauptstädte und ihre Katastralgemeinden.
Wien, St. Pölten , Eisenstadt, Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt,
Innsbruck, Bregenz