Masuren: Polens grüne Seenplatte

Die genaue Zahl der Gewässer in der polnischen Seenlandschaft kennt niemand. Fest steht, dass es Tausende sind. Wer hierher kommt, interessiert sich ohnehin mehr für Idylle, Stille und Natur.




Die Masurische Nixe. Auf der Zunge zergeht er, der Name des nostalgisch-romantischen Urlaubsdomizils mitten im wundersamen Seenland Polens. Die Hausherrin heißt Danuta Sarkovska und ist eine warmherzige, attraktive Mittvierzigerin. Sie hat viele Jahre im Ausland gelebt, bevor sie in die Masuren zurückkehrte.


„Die Sehnsucht nach dieser unwahrscheinlich schönen Landschaft hat mich nie losgelassen,“ sinniert sie im Sonnenschein auf der Holzbank ihres Erholungsparadieses. Gemeinsam mit ihrer 18-jährigen Tochter und einer Hand voll junger Frauen aus Krutiny kümmert sich Danuta mit viel Energie und unter beträchtlichem unternehmerischen Risiko um das Anwesen am tiefgrün schimmernden Krutiny-Fluss.


Eine Fachwerk-Veranda mit großen Fenstern ragt kokett auf Holzpfeilern über den von Trauerweiden gesäumten Fluss. Sanfter Tourismus steht auf den sechs Hektar masurischer Abgeschiedenheit auf dem Plan: Beeren- und Pilzesammeln, Angeln und Paddeln. Danuta erklärt, wie ihre Landsleute die wirtschaftliche Not zur touristischen Tugend machen: „Im Dorf Krutiny haben viele Leute keine Arbeit. Die Männer haben sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen. Sie bieten den Touristen Stakbootfahrten am Krutiny an – mit einem Lagerfeuer am Ufer und wildromantischer Fackel-Beleuchtung.


In den Masuren ist sogar der Himmel etwas ganz Besonderes. Metereologen sprechen gern von „masurischer Wolkenbildung“ und meinen damit ein sehr klares Weiß auf intensiv blauem Hintergrund.


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