Monaco: Glückspiel und Formel-1

Fürst Alberts Stadtstaat zählt dank fehlender Einkommens- und Erbschaftssteuer zu den begehrtesten Wohnsitzen unter den Reichen und Schönen. Touristen müssen in der glitzernden City tief in die Tasche greifen.




Der Kapitän weiß, womit er seine Passagiere begeistern kann. Nach der spektakulären Aussicht auf schneebedeckte Alpengipfel steuert der Pilot den Airbus entlang der Küstenlinie von Ventimiglia, Menton und Monaco, über die Halbinsel Saint-Jean-Cap-Ferrat nach Nizza. Von der rechten Fensterseite aus ist jede Luxusvilla, jeder türkis schimmernde Swimmingpool deutlich erkennbar. Mit dem Sinkflug wächst die Vorfreude. Mondän ist dieser Landstrich, genauso wie die Landebahn des Flughafens von Nizza: Sie scheint direkt neben dem weltberühmten Hotel „Negresco“ an der Strandpromenade zu beginnen.

Vom Flughafen Nizza dauert es 45 Minuten mit dem Taxi bis nach Monaco. Fast zum gleichen Preis, aber um 39 Minuten schneller, geht es mit dem Hubschrauber. So ist die standesgemäße Ankunft in der Stadt der VIPs garantiert. Ist man erst einmal im zweitkleinsten Staat der Welt nach dem Vatikanstaat angekommen, braucht man überhaupt kein Fahrzeug mehr: In nur einer halben Stunde können Fußgänger von einem Ende des Fürstentums zum anderen laufen. Mit dem Auto geht es meist nicht schneller, denn in den Tunnels, die die Stadtteile westlich und östlich der Altstadt verbinden, herrscht Dauerstau.

Ein Vorurteil gegenüber Monaco hält sich hartnäckig: dass man nämlich als Tourist hohe Summen ausgeben müsse, um ein Wochenende hier zu verbringen. Die Hotelpreise mögen auf den ersten Blick hoch erscheinen. „Das liegt aber auch daran, dass 80 Prozent unserer Häuser in der Vier- oder Fünfsterne-Kategorie sind“, sagt Cathrin Casselt, die für die Vermarktung bei Monaco Tourismus zuständig ist. Na dann.

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