Türkei: Urlaub jenseits des Bosporus

Im Herzen Anatoliens liegt die einzigartige Tuffsteinlandschaft von Kappadokien. In den Höhlen der bizarren Türme lebten einst die Einheimischen, heute übernachten dort Touristen. Der Alltag im Ostteil des ehemaligen Byzantinischen Reiches ist noch immer geprägt von Tradition.





Peri Bacalar, Feenkamine, heißen die spitzhütigen Felsen mit dickem Bauch, die in kleinen Gruppen aus der Ebene ragen. Dem Betrachter kommt der Gedanke: Auf dem Mond kann’s auch nicht viel anders aussehen, vielleicht nur etwas weniger grün rundherum.

Dass die Landschaft hier so außerirdisch anmutet, überrascht nicht. Wie der Name schon sagt, wohnten einst Feen in den Felsen, die die Hochebene verzauberten. Willkommen in der Türkei, im Land der Märchen!

Aber gut, die bizarre Landschaft Kappadokiens regt die Phantasie an, wobei man sie auch rational erklären kann: Drei Vulkane haben zunächst in mehreren Eruptionen die Region im Herzen Anatoliens mit Tuff überzogen, der sich in Schichten unterschiedlichen Härtegrades ablagerte.

Wind und Wasser haben im Laufe der Jahrmillionen den weichsten Schichten ordentlich zugesetzt, die härtesten dafür kaum abgetragen. Die entstandenen Formationen sehen aus wie Riesenpilze, Drachenkämme oder Spargelwälder. Im harschen Klima des türkischen Hochlandes – mit heißen Sommern und eisigen Wintern – dienten die Felsen den Menschen als Zuflucht. Sie gruben sich schon zu Vorzeiten Höhlen in den mürben Stein, das Wohnklima im Inneren blieb übers Jahr nahezu konstant.

Im Laufe der bewegten Geschichte Kleinasiens zogen dann nach der Zeitenwende Christen hier ein, um ihren Glauben gut geschützt in den Höhlen auszuüben ...

Lust auf die komplette Kappadokien-Reportage von Anita Ericson? Dann bestellen Sie jetzt die aktuelle Ausgabe des Magazins eurocity (1/09) oder am besten gleich ein Jahresabo um nur 7,99 Euro bei unserem Leserservice (Tel. 01/740 95-466 oder per Fax 01/740 95-477).


Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

Österreichs Hauptstädte im Detail.
Detailinformationen der österreichischen Hauptstädte und ihre Katastralgemeinden.
Wien, St. Pölten , Eisenstadt, Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt,
Innsbruck, Bregenz