Kronach und die Kanonenkugeln

Neue Stadtführung für mutige Entdecker: Das spätmittelalterliche Kronach bietet spannendgruslige Erzählungen und Geschichte zum Anfassen.



Beim Wettlauf um „Kanonenkugeln“ schlüpfen kleine Gäste in die Rolle der berüchtigten mutigen Kronacher und begeben sich auf eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert. Warum brannte der erste Herrscher von Kronach 1003 seine eigene Stadt nieder? Wie dick sind die Mauern des Rosenturmes und wie kam der Hexenturm zu seinem Namen?

Bei einem Streifzug durch das nie eroberte oberfränkische Kronach begeben sich Kinder auf
die Spuren der wehrhaften Bürger und der 1000-jährigen Stadtgeschichte. Geschichte erfahrbar machen und spielerisch erkunden, ist das Ziel der pädagogischen Stadtführung „Wehrhaftes Kronach“, die sich an junge Entdecker im Alter von 8 bis 10
Jahren richtet.

Alte Türme, mächtige Mauern und Tore berichten von einer Vergangenheit, in der die Bürger ihre Stadt immer wieder vor Angreifern schützen mussten, ob im Jahre 1430 gegen die Hussiten oder im Schwedenkrieg von 1632 bis 34.

Am Rathausplatz heißt es für die Sprösslinge in die Rolle ihrer jungen Vorfahren des Schwedenkriegs zu schlüpfen. Es werden „Kanonenkugeln“ um die Wette gesammelt, ganz so wie damals, als Kinder und Jugendliche die steinernen und eisernen Kugeln der
feindlichen Angreifer zusammentrugen, damit diese erneut verwendet werden konnten.

Anmeldungen zur zweistündigen erlebnispädagogischen Führung „Wehrhaftes Kronach“ werden direkt auf der Festung Rosenberg unter +49 (0) 9261 - 60410 entgegengenommen.

Eine Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Tourismus- und
Veranstaltungsbetrieb der Stadt Kronach, Telefon +49 (0) 92 61 - 97 236.

Kronach ist über die Autobahn A 9 oder über die A73 beziehungsweise B 173, die von Bamberg nach Dresden führt, zu erreichen. Die nordbayerische Stadt liegt auf halber Strecke zwischen München und Berlin.

Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

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