Donaudelta: Wo der Fluss endet

Bootstour im Delta des zweitgrößten Flusses Europas. Dort, wo der Strom ins Schwarze Meer mündet, erwartet Touristen eine artenreiche Fauna und Flora. Aber wie lange noch? Die Umweltverschmutzung bedroht das Naturparadies




Kilometer null. Wir stehen am Anfang, dort, wo alles beginnt, wo alles endet. Alles ist, alles wird sein. Das Leben fühlt sich ungemein leicht an. Angenehm schaukeln die sanften Wellen unsere Nussschale. Das Wasser klatscht an die hölzerne Außenwand des kleinen Bootes. Wir tuckern dahin und schauen. Wir schaukeln, staunen und lachen.

Die Wellen der Donau, die Wellen des Schwarzen Meeres. Sie umgarnen einander, greifen nacheinander und halten sich für einen kurzen heftigen Moment tief umschlungen fest, lassen einander abrupt los und nähern sich erneut an. Immer wieder. Ihr Spiel gleicht dem Leidenschaftstaumel frisch Verliebter. Wer hält hier eigentlich wen umschlungen? Ewig könnten wir dem Spiel der Wellen zusehen.

Zeit spielt hier keine Rolle. Man hat sie einfach. In der einzigartigen Naturlandschaft des rumänischen Donaudeltas hat Hektik nichts verloren. Gedanken aus dem Alltag in Wien huschen durch den Kopf, amüsiert denke ich daran, wie sehr sich Menschen im Berufsleben stressen lassen. Mit der nächsten Welle ist der Gedanke aber wieder weg.

Vor zehn Jahren besuchte mich eine Freundin mit einem Packen Fotos aus Rumänien. Wir hörten schrille rumänische Musik, tranken schwarzen Kaffee und lachten viel.
„Ins rumänische Donaudelta, dorthin musst du unbedingt mal fahren! Vergiss die große weite Welt in Übersee. Was willst du im brasilianischen Amazonas, wenn doch viel näher bei Wien eine so einzigartige Flusslandschaft liegt“, schwärmte sie damals. Und die Bilder vom rumänischen Donaudelta zogen mich in ihren Bann, machten mich neugierig ...

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