Deutschland: Wo geht's hier zu Schiller?

Sie haben etwas gemeinsam: Beide liegen am Neckar und sind als Heimat berühmter Dichter und Denker bekannt. Und doch zeigen sich das gemütliche Marbach und das stolze Ludwigsburg als Städte der Gegensätze




Die Frage nach dem Weg zum berühmten Dichterfürsten kann jeder beantworten. Und es gibt gleich zwei Möglichkeiten in Marbach: Man wird zum Geburtshaus Friedrich Schillers in der Altstadt oder zum Literaturmuseum der Moderne auf die Schillerhöhe geschickt.

Als Schiller am 10. November 1759 in einem für das Städtchen typischen Fachwerkhaus das Licht der Welt erblickte, sah Marbach fast so aus wie heute. Das stattliche Tor wacht immer noch über die Altstadt, Stadtmauer und Reste der Wehranlagen erzählen von der früheren Bedeutung, während die hübschen Fassaden restaurierter Häuser verraten, dass man gern hier lebt. In der Mitte des Städtchens liegt, wie es sich gehört, der rustikale Marktplatz mit blumengeschmücktem Rathaus und der Kirche.

Zu Schillers Geburtshaus sind es vom Markt noch einige Schritte über abschüssiges Kopfsteinpflaster. Ob vielleicht auch der Dichter diesen Weg gegangen ist? Wohl kaum, denn bereits 1764 zog die Familie fort, zunächst nach Lorch und 1767 dann nach Ludwigsburg.

„Aber wir sind froh, dass er wenigstens hier zur Welt gekommen ist“, schmunzelt die Dame vom Info-Stand im Geburtshaus, wo die Schillers unter ärmlichen Verhältnissen lebten. Seit Februar beschäftigt sich eine neue Ausstellung mit Schillers Kindheit und dem damaligen mühseligen Alltag in Marbach.

Die Marbacher entdeckten bald, welches Pfand sie mit der Geburtsurkunde des Dichters in Händen hielten ...

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