Dubai: Atlantis ist aufgetaucht

Vereinigte Arabische Emirate. Größer, exklusiver, teurer. Die Eröffnung des Mega-Hotels Atlantis The Palm in Dubai im Vorjahr folgte ganz der Philosophie der City der Superlative am Persischen Golf.



Daheim bei seiner Familie schaut Pratham Kumar Bajracharya einmal im Jahr aus gut 3.000 Metern Höhe den Gipfeln des Himalaya entgegen. Jetzt serviert er Erdbeeren und Champagner auf dem Meeresgrund vor Dubai und erschrickt nicht mehr, wenn ein kapitaler Stachelrochen unmittelbar neben dem Tischchen emporsteigt.

Der Mann aus dem fernen Nepal hätte sich vor kurzem nicht träumen lassen, einmal als Butler in einer dreistö-ckigen Unterwasser-Suite im Wüstenemirat Dubai zu arbeiten.

Genausowenig wäre Alan Aguera auf die Idee gekommen, dass er bald mit Taucherbrille, Pressluftflasche und Gummiwischer ein drei mal drei Meter großes Badezimmerfenster knapp oberhalb des vermeintlichen Meeresgrundes putzen und dabei mit der linken Hand neugierige Papageienfische verscheuchen würde. Alan hat auf seiner philippinischen Heimatinsel schwimmen gelernt und in den Emiraten in Ferienhotels als Tauchlehrer gejobbt. Doch jetzt gleitet er Tag für Tag mit Reinigungsgeräten durch künstlich gealterte Ruinen vom Reißbrett in 15 Meter Wassertiefe. Und wird dafür gut bezahlt.

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