Ungarn: Radeln am Balaton

Flache Ufer, ein hügeliges Hinterland und vor allem ein über 200 Kilometer langer ausgebauter Fernradweg – das ist das Radlerparadies Balaton.



Für Radurlauber am „Meer der Ungarn“ und solche, die es werden wollen, hat das Ungarische Tourismusamt jetzt die dreisprachige (Deutsch, Englisch, Un-garisch) Faltkarte „Auf dem Zweirad um den Balaton“ herausgegeben.

Der praktische Helfer enthält Kurzbeschreibungen inklusive Top-Sehenswürdigkeiten von 13 unterschiedlichen Routen, die auf einer Landkarte der Balatonregion entsprechend ihrer Beschaffenheit (ausgebauter Radweg, asphaltierte Straße oder Feldweg) markiert sind.

Hatte der Autoverkehr auf den Hauptstraßen rund um den Balaton Drahtesel- Enthusiasten noch vor wenigen Jahren davon abgehalten, den größten See Mitteleuropas mit den Rädern anzusteuern, so bietet der 2004 fertig gestellte neue Fernradweg Balatoni kerékpár körút rund um den See völlig neue Möglichkeiten.

Dabei lässt sich der Balatonradweg mit Abstechern und Besichtigungen bequem in vier Tagen abfahren. Der rege Schiffs- und Fährverkehr auf dem See erleichtert besonders im Sommer Abkürzungen oder Varianten – problemlose Mitnahme von Rädern inbegriffen.

Und auch Freizeitsportler kommen voll auf ihre Kosten, denn eine durchschnittliche Kondition ist durchaus ausreichend. Attraktive Alternativrouten (je rund 90 Kilometer) führen ins Balatoner Oberland und
das Káli-Becken rund um Tapolca, ein mittelschwerer Abstecher in abwechslungsreiches Gelände mit etappenweise Steigungen und Gefällstrecken. Eher flach oder mal sanft hügelig geht es dagegen beim Abstecher zum Kis-Balaton, dem Sumpfgebiet „Kleiner Balaton“, zu.

Hier können Sie die Radfahr-Karte bestellen:
Ungarisches Tourismusamt Wien
www.balatonradweg.com

Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

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