Thailand: Sommerresidenz in Hua Hin

Bis heute verbringt die thailändische Königsfamilie die heißen Monate des Jahres in ihrer Sommerresidenz in Hua Hin. Der ruhige Ferienort lädt fern aller Sorgen zum Entspannen ein.



198 km südwestlich von Bangkok liegt der bekannte Urlaubsort Hua Hin. Bereits 1926 erhielt der Küstenort als erster in Thailand den Seebadstatus, als König Rama VII sich mit dem Bau des Palastes Klai Kangwon, was übersetzt soviel wie "Fern aller Sorgen" bedeutet, sein eigenes Sansoucis schuf.

Trotz der Bekanntheit hat Hua Hin sich seinen natürlichen Charme bewahrt: Der ruhige Ferienort lädt zum Entspannen in authentisch, thailändischer Atmosphäre ein und ist ein perfekter Platz für Familien oder stressgeplagte Stadtmenschen, die einfach nur Ruhe suchen.

Die schönen Sonnenaufgänge, zahlreiche exzellente Seafoodrestaurants und die malerischen Buchten sorgen für das für Thailand typisch gelassene Ambiente. Der weite Sandstrand von Hua Hin beginnt an der felsigen Landspitze in der Nähe des Hafens, die Hua Hin seinen Namen verleiht; der Felsen erinnert an die Form eines Kopfes und somit erhielt der Ort den Namen Hua Hin, was übersetzt soviel bedeutet wie "steinerner Kopf". Von hier aus erstreckt sich der Strand über drei Kilometer in Richtung Süden, wo ein buddhistischer Tempel die schroffen Felsen krönt.

Hua Hin bietet neben zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, versteckten Sandstränden und einsamen Inseln seinen Besuchern auch eine Vielzahl an kulturellen Highlights: Vor allem die Hua Hin Railway Station, der kleine Bahnhof, der zu den schönsten Thailands zählt, gilt mit seinem unverwechselbaren Stil als eine der Hauptatraktionen Hua Hins. Der spitzgiebelige Fachwerkbau, auf den die Einheimischen zu recht sehr stolz sind, wurde bereits unter der Regentschaft von König Rama VI erbaut.

Das Kulturzentrum Hua Hins, das Arts & Craft Centre in der Stadtmitte, zeigt eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst sowie antike Möbelstücke und Bilder des Ortes aus vergangenen Tagen. Auch der Klai Kangwon Palast im Norden der Stadt ist immer einen Besuch wert: Die drei im spanischen Stil erbaute Villen mit prächtiger Gartenanlage bieten einen traumhaften Blick über das Meer.

Auch außerhalb der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte. Ungefähr 60 Kilometer südlich von Hua Hin liegt der Khao Sam Roi Yot Nationalpark, der seinem Namen - wörtlich übersetzt "dreihundert Gipfel" - alle Ehre macht: Auf 100 Quadratkilometern erheben sich hohe, sanft geschwungene Kalksteinfelsen über Mangrovensümpfen und einige Inseln an der Küste. Der Park beherbergt viele einheimische Vogelarten, die man auf einer Bootstour durch den Park sehr gut beobachten kann.

Ein guter Ausgangspunkt für die Bootstouren ist das Dorf Ban Khao Daeng, das direkt am Kanal liegt. Vom 400 m hohen Khao Daeng Felsen hat man einen herrlichen Ausblick über den Park. Außerdem findet man im Park wunderschöne, piniengesäumte Strände oder kann die Kalksteinfelsen des Parks, die von malerischen Höhlen durchzogen sind, besichtigen. Im Park selbst kann man sogar in einfachen Unterkünften oder auf dem Campingplatz übernachten.

Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

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