Galapagos. Die Arche Noah

Einst boten sie Piraten Unterschlupf, heute erkunden Wissenschaftler und immer öfter Touristen die erstaunliche Tier- und Pflanzenarten der Galápagos-Inseln.



Der Flug könnte nicht abwechslungsreicher verlaufen. Von der ecuadorianischen Hochlandmetropole Quito inmitten der Anden mit schneebedeckten Vulkanriesen steuert der Pilot auf eine einsame Inselgruppe im Pazifischen Ozean zu: die Galápagos-Inseln.

„Bienvenidos!“ grüßt Juan, Guide und Ökologe in Personalunion, und führt die Passagiere vom winzigen Flughafen per Bus und Boot in den Hafenort Puerto Ayora. Dort startet die mehrtägige Segeltour zu menschenleeren Vulkaninseln – der Beginn eines exklusiven Ausflugs in die wundersame Schöpfungsgenese.

„Alles sieht aus, als ob Gott hier vergessen hätte, Vegetation zu schaffen“, schrieb der Erstentdecker Tomás de Berlanga, Bischof von Panama, ins Tagebuch. Ihn hatte es auf dem Seeweg nach Peru auf den lebensfeindlichen Archipel verschlagen. Der Bischof, der im Auftrag des spanischen Königs Karl I. unterwegs war, fand kein Gold oder Wasser, sondern nur riesige Schildkröten und Echsen, scheinbar wertloses Land. Er verließ die „Islas Encantadas“, die verwunschenen Inseln, die fortan Piraten und Freibeutern als Versteck dienten. Erst 1959 wurden die „Verwunschenen“ zum Nationalpark erklärt.

Vorher tobte der Kampf Zivilisation gegen Wildnis. 150.000 Riesenschildkröten landeten in den Kochtöpfen von Piraten. Für Hunde, Katzen, Ratten und Ziegen war Galápagos ein Paradies. Die von Menschen mitgebrachten Haustiere hatten keine natürlichen Feinde, sie rotteten riesige Vogel-, Echsen- und Säugerpopulationen aus.

Seit 1979 ist das Gebiet Weltnaturerbe, und 2007 wurde es von der Unesco als gefährdet erklärt. Die Zahl der Einwohner ist in den letzten Jahrzehnten um bis zu 500 Prozent gestiegen ...

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