Mecklenburg-Vorpommern. Einkehr in die Idylle

Eine ostdeutsche Erfolgsstory: Zwanzig Jahre nach der Wende gehört das wieder auferstandene Mecklenburg-Vorpommern zu Deutschlands schönsten Flecken. Stille Seen, dunkle Wälder und alte Schlösser ziehen Besucher in ihren Bann.



Das nordöstlichste deutsche Bundesland hat seine Fans. Und einer davon arbeitet offenbar für die „Welt am Sonntag“. „Amerika hat Florida, Österreich die Alpen, Deutschland hat Mecklenburg-Vorpommern“, stand dort zu lesen.

Schlösser, die in alter Pracht erstrahlen, alte Gutshöfe, Fachwerkarchitektur, weite Hügellandschaften und Ebenen, unzählige Seen und Teiche und ganz im Norden die Ostsee verlocken zu einer Reise in ein Land der Erinnerungen. Erinnerungen an Erzählungen, in denen von der Stille, von der Einsamkeit der Menschen unter einem weiten Horizont und von der fast unerträglichen Schönheit des Sternenhimmels die Rede ist. Gleich vorweg: Der ideale Gast muss die Ebene, die Stille und manchmal auch die Leere ertragen können und lieben.

Aber was wären die schönsten Schlösser und Städte, wären da nicht die Menschen, die trotz jahrzehntelanger Not und Unterdrückung den Mut zum Neubeginn hatten und haben? Nach 1990 jammerten viele ehemalige Ostdeutsche um den Verlust der alten Zeiten.
Die Mecklenburger hingegen packten zu und zeigten, wie’s gehen kann. Vor der Wende galt das Land als Armenhaus der DDR, von der kommunistischen SED-Regierung absichtlich in wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit manövriert. Man wollte es den „Junkern“, den Gutsbesitzern und Schlossherren, schon zeigen, enteignete sie, modelte ihren Besitz zu Krankenhäusern und Kasernen um und verhinderte den Aufbau jeglicher Industrie.

So fiel das Land in einen Dämmerschlaf, aus dem es nach der Wende aber rasch selbst aufwachte. Weitsichtig vermieden die Mecklenburger die üblichen Tourismus-Fehler. Sie klotzten keine hässlichen Hotelsilos in die Landschaft und hielten sich mit dem Bau von Autobahnen zurück.

Denn sie wussten: Wer nach Mecklenburg kommt, will die Schlösser von Schwerin oder Güstrow sehen, die herrliche Backsteingotik in Rostock oder Wismar bestaunen und vor allem die Ursprünglichkeit der Landschaft genießen, auf den Seen – angeblich sind’s über zweitausend – Boot fahren, segeln, fischen, auf dem Rad Teiche umrunden und in zauberhaften Schlössern übernachten. Und das zu moderaten Preisen. ...

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