Samnaun: Trappern und Schlitteln

Der Winter ist die Jahreszeit, die wie gemacht zu sein scheint für das charmante Bergdorf Samnaun. Das grösste zusammenhängende Skigebiet der Ostalpen ist eine der schneesichersten Regionen.



Die Erschliessung durch Transportanlagen ist nahtlos, und das umfassende Angebot von den Carving- und Snowboardpisten über Tiefschnee bis zum Winterwandern lässt keinen Wintersportler kalt.

Das Engadiner Samnauntal ist ein altes Bauernland – Ski und Rodel waren schon vor Jahrhunderten nützliche "fahrbare Untersätze". Was heute als Winterwellness trendy ist, hat in Samnaun also längst Tradition: Schneeschuhtrappern und Schlitteln, Winterwandern, Nordic Walking, Langlaufen und Skitourengehen ermöglichen im Dreiländereck einzigartige Erlebnisse in der Natur.

Der Körper kann sich von den Lasten des Alltags erholen und an der frischen, prickelnden Luft auf knapp 1.800 m Seehöhe wieder so richtig mit sich ins Reine kommen. Auf 40 km Winterwanderwegen (darunter zwei Höhenwanderwege im Skigebiet), eigenen Schneeschuhtrails und sieben Kilometern Langlaufloipen kommen die Beine wieder auf Trab.

Zwei Naturrodelbahnen in Samnaun-Dorf (3 km) und Compatsch (2 km) sorgen für einmalige Abfahrten. Beim Vollmond-Skifahren, Nachtschlitteln und den Fackelwanderungen schimmert das verschneite Bergdorf in einem ganz eigenen Glanz.

Auch andere Aktivitäten des Wochenprogramms versprechen Einmaliges. Die legendären Schneesportshows auf dem Musellahang zeigen, wofür die weiße Winterbühne in Samnaun alles gut ist. Der Natureisplatz „Clis da Ravaisch“ ist Treffpunkt für Kunst- und Schnellläufer, Hockeyspieler und Eisstöckler.

Zollfreier Shoppinggenuss auf 1.800 Metern Höhe

Die hohe Kunst des Einkaufens ist im einzigen zollfreien Gebiet der Schweiz ein erschwingliches Vergnügen. Die 50 luxuriösen Duty-Free-Shops sind vor allem wegen ihrer exklusiven Markenparfums, Spirituosen, luxuriösen Uhren, Schmuck und Tabakwaren gefragt.

Große Namen wie Armani, Burberry und Lagerfeld überzeugen mit günstigen Preisen und das seit 117 Jahren: Grund für diese Sonderstellung war die abgeschiedene Lage des Samnauntals, das nur durch die Pässe zum Engadin und Paznaun sowie einen Ochsenkarrenweg über Spiss nach Pfunds mit der Außenwelt verbunden war.

Über den Ochsenkarrenweg entwickelte sich dennoch ein reger Handel mit dem benachbarten Tirol. Mit der Zentralisation des schweizerischen Zollwesens 1848 wurde dem legalen Handel ein Ende gesetzt, was die Samnauner vor große wirtschaftliche Probleme stellte. Mit dem Zollfreistatus im Jahr 1892 ging es wirtschaftlich wieder bergauf und das bis zum heutigen Motto „Shopping auf höchstem Niveau“.

Aprés-Ski für Geniesser

Dank der vielfältigen, qualitativ hochstehenden Gastronomie in Samnaun können Wintersportler nach dem Pistenspass den Tag auf angenehmste Weise ausklingen lassen. Spätestens hier wird klar, was den besonderen Reiz dieses Ferienortes ausmacht: Eben noch war man in einem unendlich scheinenden Skigebiet unterwegs – und schon wärmt man sich in gemütlicher, fast schon dörflicher Atmosphäre in einem heimeligen Après-Ski-Stadl auf. Gemütliches Dorf und riesiges Skigebiet – ein Gegensatz mit Reiz.

Familiengerecht und kinderfreundlich

Eine Reihe von familiengerechten Innovationen sorgt dafür, dass Kinder in den Winterferien ihren Spass haben, ohne ihren Eltern dadurch Stress zu bereiten. Fachkundige Skilehrer der beiden Schneesportschulen in Samnaun holen in einem genialen Service die Kinder vor der Haustüre ab und betreuen sie ganztags. Für die ganz jungen Kinder gibt es zudem den Gästekindergarten.

Kindermenüs werden in sämtlichen Restaurants angeboten. Auch preislich ist Samnaun familiengerecht. Das Alter für den Kinderskipass wurde auf 16 Jahre heraufgesetzt, Kinder bis und mit sieben Jahren fahren gratis. Auch Alleinerziehende profitieren: Beim gemeinsamen Kauf eines Skipasses für zwei Kinder und mindestens einem voll zahlenden Elternteil erhalten alle weiteren Kinder einen Freipass.

Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

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