ABTA: Neuordnung

Als Reaktion auf die Wirtschaftskrise sowie Geschäftsreise- und Sponsoringrückgänge organisiert sich die Austrian Business Travel Association (abta) neu.



"Um den aktuellen Anforderungen besser zu entsprechen, wollen wir als Österreichischer Verband der Geschäftsreiseindustrie eine Kommunikations-Plattform und Drehscheibe für alle mit Geschäftsreisen befassten Menschen bzw. Unternehmen werden", stellte Christine Hafner, Präsidentin der abta in Wien fest.


Die Generalversammlung hat den neuen, auf zehn Personen erweiterten Vorstand bestätigt. Christine Hafner (ABB) wurde als Präsidentin wiedergewählt. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder sind nun weitgehend gleichgestellt.


Als vorrangige Projekte für heuer will die "ABTA NEU" regionale Plattformen im Westen gründen, gemeinsam mit dem Österreichischen Reisebüroverband eine Prozesskostenanalyse durchführen sowie eine Zertifizierung für Business Hotels in Auftrag geben.


In Zukunft wird es je nach Beitragszahlungen drei verschiedene Mitgliedschaften geben - Eco, Business und First. Diesen entsprechend sollen die Mitgliedsunternehmen auf die "abta-Benefits", d.h. das abta-Angebot an Travel Management-Tools, zugreifen können.


Als Beispiele für das abta-Angebot an TM-Tools nannte Hafner standardisierte Reiserichtlinien (adaptierbar für jede Firma), standardisierte Unterlagen für Reisebüro-, Mietwagen und Hotelausschreibungen sowie Modelle für die Sparten Versicherung, Kreditkarten, Gesundheit und Sicherheit auf Reisen.


Weitere Benefits der "ABTA NEU" sind Sonderkonditionen von Leistungsträgern, PEP Offers, ermäßigte Teilnahmegebühren für Mitglieder bei Veranstaltungen und für die abta-Academy, Ermäßigungen bei Werbung mittels Banner und Newslines auf der abta website, sowie kostenlosen Versicherungscheck.


Geschäftsreisen wieder leicht im Aufwind


Vorsichtig optimistisch äußerte sich Hafner zur aktuellen Entwicklung des Geschäftsreisen in Österreich. Der Markt entwickle sich gut, viele Firmen warten das erste Quartal allerdings noch ab, so Hafner. Abta-Vize Hanno Kirsch (Airplus), geht von einem einstelligen Plus im ersten Quartal 2010 gegenüber dem 1. Quartal 2009 aus. Der Flugumsatz von rund 500 Mill. Euro 2009 sei zwar ein Indikator für den Geschäftreisemarkt, die Gesamtkosten bei Geschäftsreisen liegen in Österreich aber bei rund dem 10-fachen dieses Wertes, stellten Hafner und Kirsch übereinstimmend fest.


Mehr Reiseinfos unter: onrail.at

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