Jordanien. Reise in die Geschichte

Gerasa erlebte als Nahost-Metropole des Römischen Reichs
seine Blütezeit. Dann versank die Stadt in der Bedeutungslosigkeit. Heute ist Jerash eine Touristenattraktion in Jordanien.




Dem Wüstensand gebührt großer Dank. Auch der Deutsche Ulrich Jasper Seetzen verdient mehr als ein Schulterklopfen. Denn ohne diese beiden dürfte sich Jordanien heute nicht rühmen, mit Jerash über eine der besterhaltenen Römerstädte zu verfügen.

Im Jahr 63 vor Christus fiel die Stadt in Römerhände und wurde Teil des mächtigen römischen Städtebündnisses im Nahen Osten, der Dekapolis. Binnen der nächsten 250 Jahre entwickelte sich Jerash zu einer prächtigen römischen Provinzstadt mit gepflasterten Straßen, auf Hügeln liegenden Tempelanlagen, Amphitheatern, Badehäusern, Brunnen, großzügigen Plätzen sowie einer Stadtmauer mit Türmen und Toren.

Nach dem Zerfall des römischen Reiches fielen immer wieder Perser in der Stadt ein, ehe sie im Jahre 749 durch mehrere Erdbeben weitgehend zerstört wurde. In der Folgezeit wurden die Reste von Jerash mehr und mehr vom Wüstensand bedeckt und so konserviert, ehe 1806 der Deutsche Ulrich Jasper Seetzen zufällig Teile der alten Römerstadt entdeckte.

Doch es sollte bis 1925 dauern, bevor die bis heute dauernden systematischen Ausgrabungen begannen. „Vielleicht sind heute 25 bis 30 Prozent freigelegt“, sagt Monier Humaydan mit Blick auf die gigantischen Ausmaße der Stadt, in der zur Blütezeit 20.000 Menschen lebten. Monier Humaydan diente jahrelange im Musikkorps der Arab Army. Dann wurde er mit 45 Jahren in Pension geschickt ...

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