Sansibar. Wo der Pfeffer wächst

Nahe der ostafrikanischen Küste liegt im Indischen Ozean Sansibar. Die zu Tansania gehörende Insel, auf der duftende Gewürze gedeihen, ist ein Schnorchel- und Badeparadies.




Der Duft von Weihrauch zieht durch die orientalisch anmutenden Gassen. Versteckte Hinterhöfe. Männer rauchen Wasserpfeife. Frauen in arabischer Tracht tuscheln. Eselskarren und Fahrräder randvoll bepackt mit Gütern des täglichen Bedarfs. Kleine Geschäfte mit Lampen und Stoffen hinter kunstvollen Türen.

An einer Ecke die verzierte Moschee. An der nächsten ein Café mit afrikanischen Spezialitäten. Faszinierende Einblicke in eine exotische Welt erwarten Besucher der Insel Sansibar in Stonetown. Wegen ihres bedeutenden arabischen Baustils wurde Stonetown, die Altstadt von Sansibar City, im Jahr 2000 zum Unesco-Welterbe erklärt.

In der Früh ist ein Besuch des Wochenmarktes Pflicht, dann geht’s durch die Altstadt, am Nachmittag trifft man sich am Wasser. Entlang der Hafenfront ziehen die Dhaus, traditionelle Schiffe, vorbei. Ein Schauspiel, dem man am besten von der Terrasse des „Tembo House Hotels“ beiwohnt. Weni­ge Schritte entfernt die „Forodhani Gärten“.

Abends locken Stände mit Shrimps, Hummer, Krebsen und Muscheln ­Hungrige an. Später ins „Mercury’s“, die berühmteste Kneipe Sansibars, eröffnet zu Ehren von Freddie Mercury. Der verstorbene „Queen“-Sänger ist der berühmteste Sohn der Insel.

Sansibar gehört zu Tansania, liegt 35 Kilometer vor der ostafrikanischen Küste entfernt, sechs Grad südlich des Äquators im Indischen Ozean. Sie hat mit allen Nebeninseln eine Million Einwohner: Nachkommen von Afrikanern, von persischen, indischen und arabischen Einwandern.

Das frühere Sultanat Sansibar erhielt erst 1963 die Unabhängigkeit, war Jahrhunderte lang ein Zentrum des Sklavenhandels und ist seit dem 19. Jahrhundert vor allem für den Anbau und Export von Gewürznelken, Pfeffer, Muskatnuss und Vanille berühmt. „Spice Tours“ führen zu Plantagen. Die Gewürztour ist eine beliebte Exkursion, genauso wie der Besuch der Sklavenhöhlen in Mangapwani ...

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